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JOCHEN BENZINGER

UHREN-EINZELSTÜCKE
VOM Guilloche-Großmeister 

BENZINGER UHREN AUS PFORZHEIM
GERMANY

 

Jochen Benzinger

Jochen Benzinger, ein Zeitzeuge der besonderen Art, erzählt mit seinen tadellosen, in Handarbeit veredelten Uhrenunikaten und Skelettuhren von einer in Vergessenheit geratenen Handwerkskunst. Von Hand guillochierte, gravierte und skelettierte Uhren und Uhrwerke sind die Merkmale seines unabhängigen Schaffens. Jochen Benzinger löst sich von den Normen moderner Produktionen und nimmt sich die Freiheit, historische, über 100 Jahre alte Maschinen und Werkzeuge einzuset- zen, um wahre Kunstwerke zu schaffen. Stunden um Stunden vergehen, bis seine Werke den typischen Charakter erhalten haben, die nur ein von Hand geschaffenes Unikat aufweisen kann.

die wenigsten wissen: Das Guillochieren entwickelte sich aus dem „königlichen Handwerk“ des Kunstdrechselns, in dem im 16. bis 18. Jahrhundert vom Kaiser bis zum Landgrafen fast die gesamte Hocharistokratie ausgebildet wurde. Denn dieses Handwerk versinnbildlichte deutlicher als jedes andere das damalige Weltbild, in dem sich alles um den Souverän dreht – oder zu drehen hatte.

Aus diesen fürstlichen Drechselmaschinen entwickelten die Uhrenkünstler des 18. und 19. Jahrhunderts die wunderschönen Guillochiermaschinen, mit denen beispielsweise Breguet seine einzigartigen, typischen Zifferblätter geschnitten hat.

    Anfang des 20. Jahrhunderts brachte der Hofjuwelier des russischen Zaren, Fabergé, die Guillochierkunst zu ihrer wahren Vollendung. Er benutzte das Guilloche als Untergrund für seine berühmten Emaille-Arbeiten, die in den nach ihm benannten Fabergé-Eiern ihren Höhepunkt fanden. Dank der Renaissance der mechanischen Uhr statten auch heute wieder einige hochwertige Hersteller ihre Produkte mit handguillochierten Zifferblättern aus, die in ihrer klassischen Erscheinung nach wie vor unübertroffen sind.

     

    BLICK HINTER DIE KULISSEN:
     

     

    Gravieren
    Gravieren ist so alt wie die Menschheit selbst. Zu allen Zeiten benutzten die Menschen Schneidwerkzeuge, um Schmuck und Gebrauchsgegenstände zu verzieren. Ihren ersten Höhepunkt erreichte die Gravierkunst im Europa des 15. und 16. Jahrhunderts, als Rüstungen und Waffen kunstvoll graviert und ziseliert wurden. Albrecht Dürer brachte im 16. Jahrhundert dieses Handwerk zu einer neuen Blütezeit, als er mit denselben Werkzeugen die Kupferdruckstöcke für seine berühmten Drucke schnitt, und wie wir sie auch heute im 21. Jahrhundert in unserer Werkstätte noch benutzen. Heutzutage gibt es nur noch sehr wenige Spezialisten, die diese alten Handwerkstechniken beherrschen. Und trotz, vielleicht aber auch gerade wegen unserer sich immer schneller drehenden Welt, in der Globalisierungstendenzen ganze Völker gleichmachen, wo Computer die Kommunikation bestimmen und der Appetit der Menschheit durch Fastfood gestillt wird, gibt es einige wenige, die sich den Luxus des Besonderen leisten wollen und können.

    Skelettieren
    Skelettierungen sind in Kombination mit Gravuren und Guillochierungen eine der edelsten Methoden, um perfekten Produkten einen einzigartigen Charakter zu verleihen. Die veredelte Seele der Uhr wird dem Träger offenbart. Skelettieren ist eine Veredelungsmethode, bei der Teile des Uhrwerks oder des Zifferblatts mittels einer Goldschmiedesäge entfernt werden. So entstehen Einblicke auf zuvor verborgene Uhrwerksbereiche.